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Darlehensausstieg durch Widerruf

Kostenlose Ersteinschätzung der Fachkanzlei Bellmann Rechtsanwälte

Die Rechtsprechung des BGH hat in den letzten Jahren immer wieder Widerrufsbelehrungen, die von Banken in Darlehensverträgen verwendet wurden, für fehlerhaft und damit für unwirksam angesehen

 

Die Rechtsprechung des BGH (höchstes Zivilgericht in der Bundesrepublik) hat in den letzten Jahren immer wieder Widerrufsbelehrungen, die von Banken in Darlehensverträgen verwendet wurden, für fehlerhaft und damit für unwirksam angesehen.

Erst im Juni 2015 hat eine Bank kurz vor einer Verhandlung vor dem BGH, offenbar um ein günstiges Urteil für den Bankkunden abzuwenden, einen Vergleich mit diesem geschlossen.

Ist die Widerrufsbelehrung unwirksam, so hat der Darlehensnehmer das Recht, auch nach Ablauf der zweiwöchigen Widerrufsfrist den Darlehensvertrag zu widerrufen (sog. "ewiges Widerrufsrecht"). Denn die zweiwöchige Widerrufsfrist beginnt nur dann zu laufen, wenn die Bank eine ordnungsgemäße Widerrufsbelehrung verwendet hat. Nach Überprüfungen durch Verbraucherzentralen ist allerdings davon auszugehen, dass etwa 80 % der Widerrufsbelehrungen fehlerhaft sind.

Fehler sind in vielen Darlehensverträgen etlicher Banken nachgewiesen - so z. B. in Verträgen der Deutschen Bank, Commerzbank, ING-Diba, die DSL Bank, Hamburger Sparkasse, DKB, BHW, Münchner Hyp und BW Bank. Betroffen sind auch viele Sparkassen und Volksbanken. Zahlreiche Prozesse im vergangenen Jahr gingen zuungunsten der Banken aus.

Beispielsweise wird nicht korrekt über den Beginn der Widerrufsfrist belehrt. Oft fehlen auch entscheidende Hinweise auf die Rechtsfolgen eines Widerrufs. Desweiteren werden häufig die Widerrufsbelehrungen von der äußerlichen Darstellung her ihrer Warn- und Hinweisfunktion nicht gerecht.

Ist eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung vorhanden, so kann der Verbraucher durch Ausübung seines Widerrufsrechts z.B. eine teure Immobilienfinanzierung beenden und diese durch ein aktuelles zinsgünstiges Darlehen ersetzen. Eine kostspielige Vorfälligkeitsentschädigung fällt nicht an.

Es besteht auch die Möglichkeit, eine bereits bezahlte Vorfälligkeitsentschädigung zurückzuerhalten, wenn die Widerrufsbelehrung fehlerhaft war.

Kostenlose Ersteinschätzung und kompetente Sofortberatung durch Fachanwälte

Im Rahmen einer kostenlose Ersteinschätzung überprüfen wir Ihren bestehenden Darlehensvertrag auf die Möglichkeit eines Widerrufs und damit vorzeitigen Ausstiegs ohne Vorfälligkeitsentschädigung. Als Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht verfügen wir über die entsprechende Expertise und können Sie wirksam bei der Durchsetzung Ihrer Rechte und der Abgabe einer korrekten Widerrufserklärung unterstützen.

 

Wenn Sie Fragen zum Thema "Widerruf eines Darlehensvertrages" haben, so rufen Sie uns an unter 06221/7280565 oder senden Sie uns eine Nachricht per e-Mail (info@ra-bellmann.de) oder per Fax an 06221/7280564.

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