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Bellmann Rechtsanwälte erringt Erfolg gegen die Santander Bank

Mit Erfolg konnte Bellmann Rechtsanwälte für einen Mandanten dass von diesem im Rahmen zweier Darlehensaufnahmen gezahlte Bearbeitungsentgelt zurückfordern.


Der Mandant hatte 2009 und 2010 je ein Darlehen bei der Santander Bank AG aufgenommen. Hierbei forderte die Bank – neben den Zinsen – ein Bearbeitungsentgelt von 1.017,00 € bzw. 1.212,00 €, was 3,00 % der jeweiligen Nettodarlehenssumme entsprach. Die Beträge erhöhten die Kreditbetrag und waren mit 7,12 % p.a. bzw. 5,27 % p.a. zu verzinsen. 

Nachdem die Santander Bank auf ein Forderungsschreiben von Bellmann Rechtsanwälte zunächst ablehnend reagierte und gegen den daraufhin beantragten Mahnbescheid Widerspruch einlegte, erfolgte nun nach Begründung des Mahnbescheides ein Sinneswandel. 

Die Santander Bank erklärte nun anwaltlich vertreten ein Anerkenntnis der Forderung, worauf das Amtsgericht Mönchengladbach diese neben den außergerichtlichen Anwaltskosten zur Rückzahlung der Bearbeitungsentgelte, der darauf gezahlten Zinsen und von der Santander Bank aus dem Bearbeitungsentgelten gezogenen Nutzungen verurteilte. Weiter muss die Santander Bank auch die Kosten des Prozesses tragen, da das Anerkenntnis zu spät erfolgte und die Santander Bank auch Anlass zu Klage gegeben hatte.

Falls Sie noch im Jahre 2012 ein Darlehen abgeschlossen haben, ist es sinnvoll, überprüfen zu lassen, ob in diesem nichtgeschuldete Gebühren enthalten sind. In der Regel betragen diese Gebühren mehrere Hundert Euro. Zusammen mit den hierauf gezahlten Zinsen und den gezogenen Nutzungen können hier leicht auch Beträge im vierstelligen Bereich zusammen kommen.


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